Die EINE (super einfache) Überzeugungstechnik, die jeder kennen sollte

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Stell dir vor es gäbe einen einzigen kleinen Satz, der die Wahrscheinlichkeit ein „Ja!“ zu bekommen verdoppelt.

Das Beste daran ist, du musst nicht erst Psychologie studieren um ihn nutzen zu können.

Es ist auch keine fiese Manipulationstechnik, die moralisch fragwürdig wäre.

Es gibt viele Techniken, mit denen du die Menschen beeinflussen kannst um das zu tun was du möchtest.

Manche erfordern mehr Übung, manche weniger.

Doch es gibt da tatsächlich diesen einen, wirklich simplen Trick, mit dem du die Leute mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit überzeugen kannst „Ja!“ zu sagen.

Bist du bereit?

Okay.

Hier sind die magischen Worte, die du in Zukunft häufiger nutzen solltest.

…aber du hast die Wahl.“

Du glaubst mir nicht?

Es kommt noch besser.

Dieser Trick wurde wissenschaftlich untersucht und dabei kam ein erstaunliches Ergebnis heraus:

In einer Meta-Studie wurden 42 psychologische Studien mit 22.000 Teilnehmern untersucht. Das Ergebnis belegt, dass die Chancen auf ein „Ja!“ mit dieser Technik um bis zu 50% steigen können.

Lies weiter wenn du mehr über diese Technik erfahren willst aber du kannst es natürlich auch sein lassen. 😉

Wie funktioniert diese Überzeugungstechnik?

Im Kern geht es bei dieser Technik darum, deinen Gegenüber daran zu erinnern, dass er eine Wahlfreiheit hat.

Dadurch sagst du ihm indirekt (oder auch ganz direkt), dass er die Möglichkeit hat „Nein!“ zu sagen und das du ihn zu nichts drängen möchtest  (auch wenn es bereits offensichtlich ist, dass er sich auch anders entscheiden kann).

Welche Worte genau du benutzt, ist dabei übrigens zweitrangig. Die Worte „Du musst dich nicht verpflichtet fühlen“ tuen ihren Zweck genauso.

Wichtig ist allerdings, dass du die Worte von Angesicht zu Angesicht aussprichst. Zwar funktioniert das Ganze auch per E-Mail, der Effekt wird allerdings abgeschwächt.

Menschen hassen es, wenn man versucht ihnen etwas einzureden oder sie das Gefühl haben, zu etwas gedrängt zu werden. Wir wehren uns dagegen, indem wir uns innerlich abschotten und eher „Nein!“ sagen.

Die Ergebnisse der Studien

Studien haben gezeigt, dass Menschen, die mit dieser Taktik angesprochen wurden, mehr für gute Zwecke spenden, häufiger an Umfragen teilnehmen und eher etwas geben, wenn sie um das Geld für ein Busticket gefragt werden.

In der ersten Studie aus dem Jahr 2000, fanden die Wissenschaftler Guéguen und Pascual heraus, dass Testpersonen, die nach einer Spende für einen wohltätigen Zweck gefragt wurden, nur in 10% aller Fälle auch etwas spendeten. Wenn die Worte „..aber Sie haben die Wahl und können auch nein sagen“ ergänzt wurden, stieg der Anteil der Spender auf 47,5%.

In einer weiteren Studie aus dem Jahr 2005,  baten die Wissenschaftler Testpersonen eine Umfrage zu vervollständigen. 75,6% der Befragten willigten ein, obwohl ihnen nicht die Wahl gestellt wurde. In der Vergleichsgruppe, in der den Personen gesagt wurde, dass sie die Freiheit hätten sich auch dagegen zu entscheiden, lag die Zahl bei 90,1%.

Warum diese Technik funktioniert

Wir alle haben das tiefe Bedürfnis in uns, die Kontrolle über eine Situation zu haben. Wenn wir nach einem Gefallen gefragt werden, fühlt es sich für uns so an, als ob die andere Person die Kontrolle übernimmt. Als Reaktion darauf, entscheiden wir uns häufiger „Nein!“ zu sagen, um die Kontrolle zurückzugewinnen.

Wenn uns aber gesagt wird, dass wir die Freiheit haben „Ja!“ ODER „Nein!“ zu sagen, müssen wir uns die Kontrolle gar nicht erst zurückerkämpfen und willigen deshalb auch eher ein.

In der Psychologie spricht man auch von Reaktanz bzw. reaktantem Verhalten. Eine typisch reaktantes Verhalten ist, eine nicht mehr zur Verfügung stehenden Alternative plötzlich als hochwertiger wahrzunehmen.

Beispiele?

Der Schlussverkauf. Produkte die hier angeboten werden, sind nur noch in einer begrenzten Menge verfügbar und erscheinen deshalb reizvoller.

Wenn uns als Kind gesagt wurde, dass wir keine Süßigkeiten essen sollen, wollten wir sie dann nicht erst recht haben?

Fazit

Mit dieser Technik kannst du vor allem bei der Bitte um einen kleinen Gefallen, die Chance auf ein „Ja!“ deutlich erhöhen. Denk daran, dass wir uns nicht gerne sagen lassen, was wir zu tun haben und die Kontrolle behalten möchten.

Gib deinem Gegenüber also stets das Gefühl, dass die Entscheidung bei ihm liegt. Dadurch wird er nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit das tun, was du möchtest, sondern er wird auch auch eher dahinter stehen. Schließlich ist es ja seine Entscheidung.

Hier sind ein paar Beispiele, bei denen du diese Technik ausprobieren kannst:

  • „Kannst du mir am Samstag beim Umzug helfen?“
  • „Gehst du heute Abend mit mir zu dieser Party?“
  • „Kannst du mir bei dieser Präsentation helfen?“
  • „Kannst du mich morgen früh zum Bahnhof fahren?“

Jetzt bist du gefragt!

Wirst du diese Taktik demnächst ausprobieren? Hat dir der Artikel weitergeholfen?

Dann hilf uns doch auch weiter, indem du ihn teilst. Musst du natürlich nicht, du hast die Wahl! 😉

Bild: baranq/shutterstock.com


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