Wie werde ich beliebt? – 17 Tipps, die du sofort umsetzen kannst

wie werde ich beliebt?

Warum sind manche Menschen beliebter als andere?

Wieso schaffen es manche Menschen, Leute zu begeistern? Sei es in der Schule, im Beruf oder sogar in den Medien.

Wir geben es vielleicht nicht gerne zu aber seien wir ehrlich: Jeder hat gerne das Gefühl gemocht zu werden.

Wie schaffen wir es also, einen positiven Eindruck bei den Menschen, denen wir täglich begegnen zu hinterlassen?

Eines gleich vorweg.

Es gibt kein Patentrezept um bei jedem beliebt zu sein.

Sei dir bewusst, dass es immer Menschen geben wird, die dich nicht leiden können, egal wie sehr du dich anstrengst.

Gleichzeitig wird es Menschen geben, die dich weniger mögen werden, je beliebter du bist.

Die wichtigste Erkenntnis gleich vorab.

Sie ist so einfach wie logisch.

Sie ist auch nicht neu, kompliziert oder geheim, auch wenn uns das Autoren von Selbsthilfebüchern immer wieder weiß machen wollen.

Sie ist ganz einfach:

Wenn du beliebt sein willst, musst du Zeit, Mühe und Aufmerksamkeit in andere Menschen investieren.

So einfach ist das.

Von nichts kommt nichts und Freunde kaufen hat noch niemandem geholfen. Im Gegenteil.

Schön und gut aber was kann ich konkret tun um beliebter zu werden?

Hier sind 17 Tipps, mit denen du die Sympathien der Leute für dich erhöhen kannst.

Auch interessant: Nonverbale Kommunikation: 14 Arten um Menschen sofort zu beeinflussen

1. Versuch nicht beliebt zu sein

Wenn du krampfhaft versuchst beliebt zu sein, werden dich die Leute schnell durchschauen.

Außerdem besteht die Gefahr, dass du dich zum Affen machst und versucht jemand zu sein, der du nicht bist.

2. Denke mehr an andere als an dich selbst

Wenn du die Aufmerksamkeit von anderen Menschen für dich gewinnen willst, hilf ihnen dabei, ihre Probleme zu lösen. Hör ihnen zu und versuch Lösungen für ihre Probleme zu bieten.

Manchmal kann auch das Zuhören selber schon teil der Lösung sein aber mach es dir nicht so einfach.

Wenn du es schaffst die Probleme anderer zu lösen oder ihnen wenigstens dabei hilfst, werden Sie automatisch immer wieder deine Nähe suchen.

Denk an die beliebtesten Menschen der Geschichte. Egal wer dir in den Sinn komm:

Sie alle waren Problemlöser – auf die ein oder andere Weise.

3. Hör auf andere zu kopieren

Versuch nicht jemand anderes zu sein. Lass dich von Vorbildern beeinflussen oder inspirieren aber verliere nicht deine Individualität.

Verknüpfe positive Eigenschaften von anderen mit deinen eigenen. Das gilt genauso für dein Äußeres.

Entwickle deinen eigenen Style und versuch nicht wie jemand anderes auszusehen.

4. Versuch nicht anderen deine Meinung aufzudrängen

Keiner hört gerne, dass er unrecht hat. Auch wenn es so ist.

Wenn du merkst, dass dein Gesprächspartner einen anderen Standpunkt als du vertritt, akzeptiere das. Versuch nicht ihn von deiner Sicht der Dinge zu überzeugen.

Natürlich kannst du trotzdem deine Meinung sagen aber versuch dabei diplomatisch zu sein. Du kannst Sätze benutzen wie:

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass…“

Dadurch belegst du deine Meinung und gibst deinem Gegenüber die Chance sich für seine eigene Meinung zu Rechtfertigen, ohne das ihr euch gegenseitig „wehtut“.

5. Interessiere dich für andere

Statt nur von dir zu reden, gib den Menschen in deinem Umfeld das Gefühl, dass du dich für sie interessierst.

Stell Fragen.

Wie war dein Urlaub?

Wie geht es deiner Familie?

Wenn du eine Antwort bekommst, geh darauf ein und geh nicht gleich zum nächstem Thema über.

6. Versuch nicht zwanghaft besser zu sein als andere

Gib anderen Menschen die Anerkennung, die du selbst gerne hättest.

Wenn dir jemand von seinem tollen Urlaub erzählt, sag ihm nicht, dass deiner besser, billiger oder luxuriöser war.

Freu dich für andere Menschen.

7. Achte auf deine Wortwahl

Auch wenn du es vielleicht noch nicht gemerkt hast:

Die Dinge kommen nicht immer so bei unserem Gegenüber an, wie wir sie meinen.

Überleg dir deshalb genau, welche Worte du in welchem Zusammenhang benutzt. Es könnte sein, dass sie bei deinem Gesprächspartner falsch verstanden werden.

Wenn du dir nicht sicher bist, frag lieber nach.

8. Achte auf deinen Händedruck

Beim Händedruck gibt es genau zwei Dinge, die du vermeiden solltest.

1. zu lasch

2. zu stark

Vor allem wenn dein Gegenüber Schmuck an den Fingern trägt, kann ein zu starker Händedruck sehr schmerzhaft werden.

Auf der anderen Seite, hat niemand gerne das Gefühl einen toten Fisch in der Hand zu haben.

Trainier den perfekten Händedruck mit einem Freund und lass dir ein ehrliches Feedback geben.

Das solltest du auch lesen: Nonverbale Kommunikation: 14 Arten um Menschen sofort zu beeinflussen

9. Achte auf dein Äußeres

Okay es mag vielleicht total oberflächlich und spießig klingen aber „Kleider machen Leute“. Auch wenn wir uns versuchen dagegen zu wehren, Leute nach Ihrem Aussehen zu beurteilen. Der Großteil der Menschen macht es trotzdem.

Oft auch nur unterbewusst. Das heißt aber nicht, dass man nur in teuren Markenklamotten rumlaufen muss um beliebt oder erfolgreich zu sein. Im Gegenteil.

Es kommt immer auf die Situation an.

Wer zu einer lockeren Grillparty im Anzug erscheint ist genauso unpassend gekleidet, wie jemand der zum Vorstellungsgespräch in Flip-Flops und Schlabberpulli erscheint.

Wichtig ist vor allem ein gepflegtes Auftreten. Mit fettigen Haaren, dreckigen Fingernägeln und ungepflegtem Bart ist es schwerer die Sympathien für sich zu gewinnen.

10. Sei höflich und respektvoll

Man ist nicht gleich ein Spießer wenn man ein paar grundlegende Umgangsformen beherrscht.

Theodore Roosevel gilt bis heute als einer der beliebtesten Präsidenten, die je im Weißen Haus gelebt haben.

Warum?

Er hat jeden Morgen, jeden Mitarbeiter mit Namen begrüßt und sich kurz mit ihnen unterhalten. Egal ob es der Türsteher, die Putzfrau oder der Koch war. Er hat jeden Mensch gleich respektvoll behandelt.

Viele Menschen tendieren dazu, ihren Gegenüber nur nach seiner Position zu beurteilen. Dabei vergessen wir, dass wir es mit einem Menschen zu tun haben, der die gleichen Sorgen, Ängste und Wünsche hat wie wir.

11. Sei ein guter Zuhörer

Es macht Spaß über sich selbst zu sprechen. Forscher der Uni Harvard haben folgendes herausgefunden:

Wenn wir über uns selbst sprechen, schüttet unser Gehirn vermehrt Dopamin aus. Dopamin ist auch als das Glückshormon bekannt und wird bei gutem Essen, Dogenkonsum oder Sex ausgeschüttet.

Du willst deinen Gegenüber glücklich machen? Lass ihn über sich reden und höre zu!

Auch interessant: Aktives Zuhören: 6 Tipps, um ein besserer Zuhörer zu werden 

12. Lächle

Hast du schon mal jemanden lächeln sehen und musstest instinktiv auch lächeln? Ja, es ist ansteckend. Ein ehrliches Lächeln ist der einfachste und wirkungsvollste Einstieg in eine Gespräch. Aber Lächeln hat noch viele weitere Vorteile:

Es hilft dabei Stress abzubauen. Es ist ein einfacher Weg dich selbst zu manipulieren wenn es dir schlecht geht. Zwinge dich zum lächeln und du wirst merken, dass es dir ein kleines bisschen besser geht. Unsere Haltung und unsere Gesichtsausdrücke sind eng mit unseren Emotionen verknüpft. Wenn du ein negatives Gesicht ziehst und die Schultern hängen lässt, ist es schwer positiv zu denken.

Stattdessen, lächle und nimm eine gerade, selbstbewusste Haltung ein. Dadurch geht es dir nicht nur besser, du strahlst auch viel positiver auf die Menschen in deiner Umgebung.

Und wer ist schon gern in Gesellschaft eines Miesepeters?

13. Sag anderen, dass du sie magst

Joe Girard war 12 Jahre in Folge, der erfolgreichste Autoverkäufer in den USA. Er war dafür bekannt, jedem seiner Kunden zu Feiertagen eine Karte zu schicken, auf der nichts weiter stand als „Ich mag dich. Frohe Weihnachen!“. Es war die einfachste und zugleich wirkungsvollste Kundenbindung. Jeder hört gerne, dass es jemanden gibt, der ihn mag.

Was vor über 30 Jahren bei einem Autoverkäufer funktioniert hat, ist heute aktueller denn je. Wir sind nach wie vor dankbar über jede Form der Zuwendung und Bestätigung. Es gibt uns ein gutes Gefühl, wenn wir merken, dass wir einen positiven Eindruck bei anderen hinterlassen.

Wenn du es wirklich fühlst, sag deinem Gegenüber doch einfach mal, dass du ihn magst.

Das ist unverfänglich und viel persönlicher als ihm bei seinem nächsten Facebook-Post ein „Like“ zu geben.

Vielleicht wird er oder sie dich erstmal schräg anschauen aber das Feedback wird garantiert positiv sein.

14. Vergiss deine Vorurteile

Wenn du neue Leute kennenlernen willst oder positiv von einer bestimmten Gruppe wahrgenommen werden willst, solltest du alle Vorurteile ganz tief begraben. Vergiss alles, was du über sie zu wissen glaubst. Lass dich einfach auf sie ein. Die Chancen sind ziemlich hoch, dass auch sie Vorurteile dir gegenüber haben werden.

Vorurteile bremsen uns dabei aus, uns besser kennenzulernen und uns sympathisch zu finden.

16. Halte deine Versprechen

Ein gebrochenes Versprechen ist die einfachste Art sich unbeliebt zu machen. Also sei vorsichtig damit, was du versprichst. Auch wenn es uns die Politiker häufig anders vormachen. Ein Versprechen hat einen extrem hohen Wert. Wer seine Versprechen nicht hält, gilt als unzuverlässig und im schlimmsten Fall sogar als unehrlich.

Du hast jemandem etwas versprochen? Dann tu alles dafür, es auch einzuhalten.

17. Hör auf mit Namedropping

Es interessiert niemanden, wen du kennst oder wen du schon alles getroffen hast!

Vor allem nicht beim ersten Kennenlernen.

Wenn du mit einer anderen Person eine interessante Geschichte verknüpfen kannst – super. Aber übertreibe es nicht.

Niemand wird dich besser leiden können, nur weil du viele Freunde hast oder den Papst persönlich kennst.

 

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Welchen Punkt haben wir vielleicht vergessen?

Ist es überhaupt wichtig beliebt zu sein?

Sag es uns in den Kommentaren!

Bild: Syda Productions/shutterstock.com

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4 Kommentare

  1. Emilia 10. August 2015 Antworten

    Danke vielmal, es war eine sehr große Hilfe!
    Sie haben das echt toll geschrieben.
    Ich finde es wirklich genial, an andere zu denken, versprechen halten, zuhören, nett sein und lächeln.
    Danke, Danke, Danke
    Emilia

  2. Lea-sophie Wiewiorra 2. Oktober 2015 Antworten

    Ja is schon gut die Empfehlungen aber ihr müsst einfach versuchen nen hübschen freund zu bekommen oder ne hübsche Freundin und nen netten eindruck und cool aussehen

  3. Tijbe 28. Oktober 2015 Antworten

    Das hilftprobirt es mein Bruder ist jetzt richtig berümt

  4. leontina 27. November 2015 Antworten

    ich heisse Leontina und ich will unbedingt beliebt werden das ist fantastisch.

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